Kinderkardiologische Station

Die kardiologische Station befindet sich im 3. Obergeschoß der Univ.-Kinderklinik. Sie besteht aus 8 Krankenzimmern mit 12 Betten, wobei jedes Zimmer als Mutterkind-Zimmer genutzt werden kann. Die Eltern können rund um die Uhr mit Ihren Kindern stationär aufgenommen werden. Bis zum vollendeten 3. Lebensjahr ist die Aufnahme eines Elternteils kostenlos. Im Bedarfsfall können Angehörige in dem unmittelbar neben der Kinderklinik gelegenen Ronald McDonald Haus untergebracht werden.
 
Auf der Herzstation werden herzkranke Patienten vom Neugeborenen- bis zum jungen Erwachsenenalter vor und nach einer Herzoperation, zur Herzkatheteruntersuchung, zur transösophagealen Echokardiographie (Schluckultraschall-untersuchung des Herzens) in Sedierung sowie zur Behandlung einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche), von Herzrhythmus-störungen oder Herzmuskelentzündungen aufgenommen. Junge Erwachsene bis zum 35. Lebensjahr, die außer einem angeborenen Herzfehler keine anderen Erkrankungen aufweisen, werden ebenfalls an unserer Station aufgenommen.  Herzpatienten, die eine Intensivtherapie brauchen (z.B. unmittelbar nach einer Herzoperation), werden an der Allgemein-Pädiatrischen Intensivstation im 4. Obergeschoß der Kinderklinik behandelt, wo die Betreuung in enger Kooperation zwischen den Kinder-Intensivmedizinern und Kinderkardiologen erfolgt. Sowie die Intensivtherapie beendet ist, werden die PatientInnen wieder an die Kardiologische Station verlegt.
 
Ärzte- und Pflegeteam:
Das ärztliche Stationsteam besteht aus einem (r) stationsführenden Oberarzt/ Oberärztin, ein bis zwei Rotations-AssistenzärztInnen in Ausbildung zum(r) Facharzt/ärztin für Kinder- und Jugendheilkunde sowie 2 TurnusärztInnen.  Das Pflegeteam umfasst 28 diplomierte Pflegepersonen, 8 Pflegeassistenten und 1 Stationssekretärin. Physio- und ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, PsychotherapeutInnen, ErnährungsberaterInnen und SozialarbeiterInnen  unterstützen die ganzheitliche Betreuung unserer PatientInnen.
 
Ausstattung:
Jedes Patientenbett verfügt über ein zentrales Überwachungssystem bestehend aus EKG, Pulsoxymetrie (Überwachung der Sauerstoffsättigung) und Blutdruckmessung. Jedes Zimmer ist mit einer Dusche, WC, Fernseher und WLAN  und teilweise mit eigenem Kühlschrank ausgestattet. Um Transporte zu vermeiden, werden in unserem Eingriffs- und Ultraschallraum auf Station  Herzultraschallkontrollen, das Legen von Leitungen oder kleinere Eingriffe (z.B. Nahtentfernung)  vorgenommen. Die  Aufklärungsgespräche mit den Eltern, Teambesprechungen, Katheterbesprechungen sowie Konferenzen mit der Herzchirurgie werden in unserem stationsinternen Mehrzweckraum durchgeführt.

 

 

 

Besuchszeiten:
Täglich von 08.00-20.00. Zur Schonung der Patienten bitten wir, dass nicht mehr als 2 Besucher zugleich im Krankenzimmer  sind. Um eine eventuelle Einschleppung einer Infektion vorzubeugen, bitten wir auf Besuche von Personen mit Erkältungserkrankungen oder mit anderen Infektionen zu verzichten.
 
Aufnahme und stationärer Aufenthalt auf Station:
Bei geplanten Eingriffen bzw. Untersuchungen erfolgt die Aufnahme zur Herzkatheteruntersuchung, zu Schluckultraschall- oder Cardiac MRT-Untersuchung in Narkose am Vortag, bei Herzoperationen 2 Tage vor dem geplanten Eingriff. Nur bei Patienten, die dauerhaft mit einer „Blutverdünnung“ (Marcumar, Sintrom) behandelt werden, müssen zur rechtzeitigen Umstellung vor dem geplanten Eingriff 3-4 Tage zuvor aufgenommen werden. Wenn ein Patient ohne Spenderblut operiert werden kann,  erhält er vor der Operation Erythropoetin (ein blutbildendes Hormon) und Eisen und muß daher ebenfalls 3-4 Tage vor der geplanten Operation stationär aufgenommen. Die Patienten bzw. die Eltern können selbstverständlich persönliche Spielzeuge, Bücher usw. mitbringen.
Alle zur Vorbereitung notwendigen Untersuchungen, wie z.B. Röntgen, Ultraschall des Herzens und weiterer Organe sowie Blutabnahmen erfolgen zumeist am Tag vor der Operation bzw. vor dem Herzkatheter. Auch die Aufklärungsgespräche durch den Kinderkardiologen, Herzchirurgen und Anästhesisten finden meist am Vortag des Eingriffes auf der Station statt, in deren Rahmen auf alle offenen Fragen genau eingegangen wird.
 
Visiten durch den stationsführenden Oberarzt erfolgen täglich um 09.00 und um 14.00, wo ausführlich über den Zustand des Patienten bzw. über das weitere geplante Vorgehen informiert wird. Unabhängig von der Visite stehen jedoch die betreuenden ÄrztInnen für Fragen jederzeit zur Verfügung.  Bei PatientInnen bzw. deren Familien mit mangelnden Deutschkenntnissen  können über die Anstalt diplomierte Dolmetscher beigezogen werden.

Bei diagnostischen Herzkatheteruntersuchungen beträgt in der Regel der stationäre Aufenthalt meist insgesamt drei Tage (2 Nächte im Krankenhaus),  bei interventionellen Herzkathetereingriffen vier Tage (3 Nächte). Bei Schluckultraschall- oder Cardiac-MRT-Untersuchungen in Narkose können die PatientInnen nach dem Ausschlafen meist am gleichen Tag nach Hause entlassen werden. Die stationäre Aufenthaltsdauer bei Herzoperationen ist sehr unterschiedlich und hängt von der Schwere des Herzfehles bzw. der Herzoperation ab.

Die Entlassung vom stationären Aufenthalt findet nach der Visite und nach einem eigenen ärztlichen und pflegerischen Entlassungsgespräch um die Mittagsstunden statt. In der Regel wird dabei den Eltern eine Kopie des bereits fertigen ärztlichen Befundberichtes mitgegeben.

 

Stationsführender Oberarzt:
OA. Dr. Ante Burmas


Pflegeleitung:
DKKS Monika Knauhs

Vertretung:
DKKS Margit Graschitsch

Tel.:
Station: 0316 385 12626
Ärztezimmer: 0316 385 12625

Lageplan

Letzte Aktualisierung: 21.06.2017